Sektion Klinische Psychologie
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Fachgruppe Psychologie der Kommunikation und Ihrer Störungen


Fachgruppenleitung

Herr Dr. Dipl.-Psych. Harry de Maddalena

Universitäts-HNO-Klinik Tübingen
Elfriede-Aulhorn-Straße 5
72076 Tübingen
EMail harry.de-maddalena@med.uni-tuebingen.de
Tel. 07071 - 29 88 074


Die 28. Arbeitstagung findet vom 06.-08. Juni 2013 statt.

Die 28. Arbeitstagung der psychologischen Fachgruppe "Kommunikation und ihre Störungen" findet von Donnerstag, den 06. Juni (ca. 14.00 Uhr) bis Samstag, den 08. Juni 2013 (ca. 13.00 Uhr) auf Schloss Rauischholzhausen statt.
Der Tagungsort liegt zwischen Gießen und Marburg, Anreiseinformationen finden sich auf Seite der UNI Giessen.

TAGUNGSPROGRAMM

Melden Sie sich bitte verbindlich für die Tagung sowie die Übernachtung und Verpflegung mit dem Anmeldeformular als doc oder per PDF-Datei an.


Bericht über die 27. Arbeitstagung der Psychologischen Fachgruppe "Kommunikation und ihre Störungen" in der Sektion Klinische Psychologie des BDP

Vom 21. - 23. Juni 2012 fand auf Schloss Rauischholzhausen, Tagungsstätte der Universität Gießen, die 27. Arbeitstagung der Psychologischen Fachgruppe "Kommunikation und ihre Störungen" in der Sektion Klinische Psychologie des BDP statt.
Die Organisation der Tagung lag in den Händen von PD Dr. Dipl.-Psych. Claudia Steinbrink und Dipl.-Psych. Kirstin Bergström (Universität Kaiserslautern).
Im Verlauf der drei Tagungstage boten die insgesamt 18 Referenten (Fachleute aus den Bereichen Psychologie, Linguistik und Pädagogik) mit ihren Vorträgen einen vielfältigen Einblick in verschiedenste Themen aus dem Bereich der Sprache und Kommunikation.

Die Themen der Vorträge reichten von Mehrsprachigkeit und Sprachentwicklungsstörungen bis hin zur Evaluation von Diagnose- und Förderinstrumenten. Als eingeladener Vortragender berichtete Prof. Dr. Johannes Ziegler (CNRS und Aix-Marseille Université, Marseille, Frankreich) über aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema "Dyslexie und Leseschwäche in Europa". Zu den Tagungsteilnehmern gehörten an HNO-Kliniken, sozialpädiatrischen Zentren und Universitäten tätige Psychologen, sowie Logopäden, Klinische Linguisten und Pädagogen.

Die Anwesenheit von Wissenschaftlern und Praktikern verschiedenster Fachrichtungen führte auch in diesem Jahr wieder zu sehr regem Austausch und konstruktiv geführten Diskussionen zwischen Vortragenden und Teilnehmern.
Auch für das Jahr 2013 ist wieder eine Arbeitstagung in Planung.

Protokoll: Dr. Dipl.-Psych. Claudia Steinbrink

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Impressionen zur Tagung

An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank "unserem Fotografen"!

.................... Prof. Hermann Schöler ...........................

 

Weitere Fotos finden Sie hier ----->:


 

 


Protokoll (PDF 32Kb)der 24. Arbeitstagung 2009


Protokoll (PDF 60Kb)der 22. Arbeitstagung 2007


Protokoll (PDF 31Kb)der 21. Arbeitstagung 2006


Jahresbericht 2005


Ziele und Aufgaben der Fachgruppe "Psychologie der Kommunikation und ihrer Störungen"


Die Mitglieder der Fachgruppe sind vor allem angestellte Psychologen und an unterschiedlichen Einrichtungen wie HNO-Universitäts-Kliniken, Phoniatrien und Sozialpädiatrischen Zentren tätig.


Die Tätigkeitsfelder umfassen diagnostische Aufgabenstellungen und ambulante wie stationäre Therapien sowohl schwerpunktmäßig bei Kindern als auch bei erwachsenen Patienten. Die Tätigkeit ist durchwegs interdisziplinär angelegt und betrifft etwa bei der Arbeit in HNO-Kliniken die Kooperation mit HNO-Ärzten, Phoniatern und Logopäden, in Sozialpädiatrischen Zentren die Kooperation mit Pädiatern, Ergotherapeuten, Musiktherapeuten und Sozialarbeitern. Die zu betreuenden Probleme und Störungsbilder sind sowohl im Kinder- als auch im Erwachsenenbereich vielfältig und heterogen. In der Arbeit mit Kindern zeigen sich Schwerpunkte in der Diagnostik und in der Therapie von "spezifischen Sprachentwicklungsstörungen", "Stottern", "Lese-Rechtschreibstörungen" und "elektiven Mutismus"; in der Tätigkeit mit Erwachsenen sind "Störungen des Redeflusses", "Stimmstörungen" und "Tinnitus" häufige Problemstellungen.

In der therapeutischen Ausrichtung der Mitglieder dominiert zwar die Verhaltenstherapie; Familientherapeutische Ansätze und analytische Psychotherapie werden aber ebenfalls von unterschiedlichen Mitgliedern angewendet. Einen relativ breiten Raum der Tätigkeit vieler Mitglieder nimmt die Diagnostik ein, das liegt auch daran, dass viele Auffälligkeiten in der Kommunikation auf dem Hintergrund von Fähigkeitsdefiziten entstehen.

Die Mitglieder der Fachgruppe verfolgen in ihrer Tätigkeit das Ziel, der Arbeit von Diplom Psychologen im vielfältigen Bereich der Sprache und ihrer Probleme einen eigenständigen Bereich zu sichern bzw. wo nötig zu schaffen und in der Zusammenarbeit mit den anderen Fachdisziplinen abzugrenzen. Der dazu nötige aktuelle Wissensstand wird auch durch die enge Anbindung von Mitliedern an Universitäten, Universitätskliniken oder Pädagogische Hochschulen geschaffen. Das erklärt die recht rege Forschungstätigkeit von Mitgliedern der Fachgruppe vor allem in der Diagnostik, aber auch in der Therapie.

In jährlichen, mehrtägigen Arbeitstreffen werden Erfahrungen aus Diagnostik, Therapie und Arbeitsumfeld ausgetauscht, die Entwicklung und die Anwendung von neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren vorgestellt, Forschungstätigkeiten referiert und berufspolitische Probleme besprochen. In zwei- bis dreijährigen Abständen finden wissenschaftliche Treffen in größerem Rahmen statt; neben Fachgruppenmitgliedern stellen dann auch geladene, namhafte Referenten den aktuellen Forschungsstand in wichtigen diagnostischen und therapeutischen Fachgruppenthemen vor.